Im Haushalt gibt es viele Dinge, die wir täglich benutzen und oft ohne nachzudenken wegwerfen. Doch nicht alles, was wir entsorgen möchten, gehört in den Abfluss oder die Toilette. Ein falscher Griff kann schnell zu verstopften Rohren, Schäden an der Kläranlage oder sogar Umweltverschmutzung führen.
Dieser Artikel beleuchtet, welche Gegenstände auf keinen Fall in die Toilette gehören und welche Alternativen es für eine umweltgerechte Entsorgung gibt. Denn die richtige Mülltrennung beginnt oft schon beim kleinen Gang ins Badezimmer.
Was Sie niemals in die Toilette werfen sollten
Es gibt eine Vielzahl von Gegenständen, die niemals in die Toilette gehören, da sie erhebliche Probleme für Ihr Abwassersystem und die öffentliche Infrastruktur verursachen können. Das unsachgemäße Entsorgen von Abfällen in der Toilette kann zu Verstopfungen, Rohrschäden, Umweltverschmutzung und teuren Reparaturen führen.
Es ist unerlässlich, sich bewusst zu sein, welche Materialien nicht durch die Toilette entsorgt werden dürfen, um diese Probleme von vornherein zu vermeiden.
Feuchte Toilettentücher und Haushaltstücher
Feuchte Toilettentücher, auch wenn sie als spülbar beworben werden, sind eine der häufigsten Ursachen für Verstopfungen in Toiletten und Abwasserleitungen. Im Gegensatz zu herkömmlichem Toilettenpapier lösen sie sich nicht schnell auf und können sich in Rohren und Pumpstationen ansammeln, was zu ernsthaften Blockaden führt.
Auch Haushaltstücher sind dafür bekannt, dass sie sich nicht leicht zersetzen und ähnliche Probleme verursachen.
Essensreste und Fett
Das Entsorgen von Essensresten und insbesondere von Fett und Öl in der Toilette ist äußerst schädlich. Fett und Öl kühlen in den Rohren ab und verfestigen sich, wodurch eine klebrige Schicht entsteht, an der sich andere Abfälle festsetzen. Dies kann zu massiven Verstopfungen führen, die oft nur durch professionelle Rohrreinigungsdienste behoben werden können.
Selbst kleine Mengen an Fett können sich mit der Zeit zu einem erheblichen Problem entwickeln.
Hygieneartikel und Wattestäbchen
Produkte wie Tampons, Binden, Slipeinlagen, Wattestäbchen und Wattepads gehören definitiv nicht in die Toilette. Diese Artikel sind saugfähig und quellen auf, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen. Sie sind nicht dafür konzipiert, sich aufzulösen, und können sich leicht in den Abwasserrohren verfangen und blockieren.
Die falsche Entsorgung dieser Artikel belastet nicht nur die Kanalisation, sondern kann auch zu ökologischen Problemen in Kläranlagen führen.
Medikamente und Chemikalien
Das Ausspülen von Medikamenten und Chemikalien in der Toilette ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern kann auch die Wasseraufbereitungsprozesse in Kläranlagen beeinträchtigen. Viele dieser Substanzen sind nicht vollständig biologisch abbaubar und können in die Umwelt gelangen, wo sie Wasserquellen kontaminieren und Ökosysteme schädigen können.
Es gibt spezielle Sammelstellen für alte Medikamente, die genutzt werden sollten.
Tierstreu und Katzenkot
Obwohl einige Tierstreuprodukte als spülbar vermarktet werden, ist es generell ratsam, Tierstreu und Katzenkot niemals in die Toilette zu werfen. Katzenkot kann Parasiten und Krankheitserreger enthalten, die durch die normale Abwasserreinigung möglicherweise nicht vollständig entfernt werden. Zudem kann die Streu selbst, je nach Material, die Rohre verstopfen und zu schwerwiegenden Ablagerungen führen.
| Gegenstand | Warum es nicht in die Toilette gehört | Richtige Entsorgung |
| Feuchte Toilettentücher | Lösen sich nicht auf, verursachen Verstopfungen | Hausmüll |
| Essensreste & Fett | Verfestigt sich, bildet Ablagerungen, verstopft Rohre | Hausmüll oder Biomüll (je nach Art) |
| Hygieneartikel (Tampons, Binden) | Quellen auf, verstopfen Rohre | Hausmüll |
| Medikamente | Umweltbelastung, beeinträchtigt Kläranlagen | Sammelstellen für Medikamente |
| Tierstreu | Kann Rohre verstopfen, enthält potenziell schädliche Stoffe | Hausmüll (in geeigneten Beuteln) |
Das gehört niemals in die Toilette: Ein detaillierter Leitfaden
Welche Materialien und Produkte dürfen gemäß den Richtlinien niemals in die Toilette entsorgt werden, und gibt es hierzu spezifische Informationen in Form eines PDF-Dokuments?

Gemäß den Richtlinien dürfen eine Vielzahl von Materialien und Produkten niemals in die Toilette entsorgt werden, da sie die Abwasserinfrastruktur erheblich belasten, Verstopfungen verursachen und die Umwelt schädigen können. Dazu gehören insbesondere Feuchttücher, auch wenn sie als spülbar gekennzeichnet sind, da sie sich nicht wie Toilettenpapier schnell auflösen und zu hartnäckigen Ablagerungen in Rohren und Pumpstationen führen.
Ebenso gehören Küchenabfälle, wie Essensreste, Kaffee- und Teefilter sowie Fett und Öl, nicht in die Toilette, da sie ebenfalls Verstopfungen verursachen und die biologischen Prozesse in Kläranlagen stören. Weiterhin sind hygienische Produkte wie Tampons, Binden und Wattestäbchen sowie Medikamente, chemische Reiniger, Katzenstreu und kleine Gegenstände wie Zigarettenstummel oder Haare strikt zu vermeiden.
Spezifische Informationen hierzu sind oft in den Leitfäden lokaler Wasserversorger oder auf den Webseiten von Umweltbehörden zu finden, die häufig auch PDF-Dokumente mit detaillierten Listen und Erklärungen bereitstellen.
Feuchttücher und Hygieneartikel
Feuchttücher, selbst solche, die als spülbar beworben werden, stellen ein erhebliches Problem für die Abwasserentsorgung dar. Sie sind darauf ausgelegt, robust und reißfest zu sein, was bedeutet, dass sie sich in den Abwasserrohren nicht wie herkömmliches Toilettenpapier zersetzen. Dies führt häufig zu schwerwiegenden Verstopfungen in privaten Abflussleitungen, öffentlichen Kanalsystemen und Pumpwerken, was wiederum erhebliche Kosten für Reparaturen und Instandhaltung verursacht.
Ähnlich verhält es sich mit anderen hygienischen Produkten wie Damenbinden, Tampons, Wattestäbchen und Kosmetikpads. Diese Materialien sind ebenfalls nicht biologisch abbaubar im Sinne der schnellen Auflösung in Wasser und können sich zu großen Klumpen verklumpen, die den Wasserfluss behindern und zu Rückstau und Überschwemmungen führen können.
Küchenabfälle und Fette
Die Entsorgung von Küchenabfällen in der Toilette ist ein weit verbreiteter Fehler mit gravierenden Folgen für die Abwasserinfrastruktur. Essensreste, Kaffee- und Teefilter, aber insbesondere auch Fette und Öle, dürfen niemals in die Toilette gegeben werden. Wenn heißes Fett oder Öl in die kalten Abwasserrohre gelangt, kühlt es ab und erstarrt, wodurch sich eine klebrige Schicht an den Rohrinnenwänden bildet.
Diese Schicht zieht weitere Partikel wie Essensreste und Haare an und wächst mit der Zeit zu massiven Ablagerungen, die den Durchmesser der Rohre stark verengen und schließlich zu vollständigen Verstopfungen führen. Dies kann nicht nur zu unangenehmen Rückstaus in den eigenen vier Wänden führen, sondern auch die Funktion von Kläranlagen beeinträchtigen, da diese nicht darauf ausgelegt sind, solche organischen und fettigen Massen zu verarbeiten.
| Nicht in die Toilette entsorgen | Grund |
|---|---|
| Feuchttücher (auch spülbar) | Zersetzen sich nicht schnell genug, verursachen Verstopfungen. |
| Essensreste, Kaffee-/Teefilter | Können Rohre verstopfen und Kläranlagen belasten. |
| Fette und Öle | Erstarren in Rohren, bilden Ablagerungen und Verstopfungen. |
| Tampons, Binden, Wattestäbchen | Nicht biologisch abbaubar, führen zu Verstopfungen. |
| Medikamente | Belasten Gewässer mit pharmazeutischen Wirkstoffen. |
| Chemische Reiniger | Schädigen Kläranlagen und Umwelt. |
| Katzenstreu | Verklumpt und verstopft Rohre. |
Medikamente und Chemikalien
Das Einspülen von nicht mehr benötigten Medikamenten in die Toilette stellt eine ernstzunehmende Umweltgefahr dar. Viele Medikamentenwirkstoffe sind nicht vollständig biologisch abbaubar und überstehen den Prozess in den Kläranlagen unbeschadet. Sie gelangen dadurch in unsere Gewässer, wo sie negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und die aquatische Lebenswelt haben können.
Auch die langfristigen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit durch die Aufnahme dieser Substanzen über das Trinkwasser sind noch nicht vollständig erforscht. Gleiches gilt für chemische Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Farben und Lacke. Diese Substanzen sind oft giftig, ätzend oder entzündlich und können nicht nur die Abwasserleitungen und Pumpen beschädigen, sondern auch die biologischen Prozesse in den Kläranlagen stören, was deren Effizienz erheblich mindert und zu einer Freisetzung schädlicher Stoffe in die Umwelt führen kann.
Können Sie ein Merkblatt bereitstellen, das detailliert auflistet, welche Gegenstände und Substanzen nicht in die Toilette gehören, um eine korrekte Entsorgung zu gewährleisten?

Das gehört niemals in die Toilette. Eine korrekte Entsorgung von Abfällen ist entscheidend, um Verstopfungen in Abwassersystemen, Schäden an Kläranlagen und Umweltverschmutzung zu vermeiden. Grundsätzlich sollten nur menschliche Ausscheidungen und Toilettenpapier in die Toilette gespült werden. Eine Vielzahl von Gegenständen und Substanzen kann die Abwasserrohre und Pumpen beschädigen oder die Reinigungsstufen in Kläranlagen beeinträchtigen.
Dazu gehören insbesondere feuchte Toilettentücher, auch wenn sie als spülbar gekennzeichnet sind, da sie sich nicht so schnell auflösen wie herkömmliches Toilettenpapier und zu hartnäckigen Verstopfungen führen können. Ebenso gehören Küchenabfälle, wie Essensreste, Öle und Fette, nicht in die Toilette; Fette können sich an den Rohrinnenwänden ablagern und den Durchfluss behindern.
Chemische Substanzen wie Farben, Lösungsmittel, Medikamente und aggressive Reinigungsmittel können nicht nur die Rohre angreifen, sondern auch die biologischen Prozesse in Kläranlagen stören und schädliche Stoffe in die Umwelt freisetzen. Kleinere, aber dennoch problematische Artikel wie Wattestäbchen, Tampons, Binden, Kondome, Taschentücher, Haare, Katzenstreu, Zigarettenkippen und sogar kleine Plastikteile sollten stets im Restmüll oder, falls zutreffend, im Sondermüll entsorgt werden.
Feuchte Toilettentücher und Hygieneartikel
Feuchte Toilettentücher, Babytücher oder andere Reinigungstücher, selbst wenn sie als spülbar beworben werden, stellen ein erhebliches Problem für die Abwassersysteme dar. Sie lösen sich im Wasser weitaus langsamer auf als herkömmliches Toilettenpapier und können sich leicht mit anderen Materialien wie Haaren oder Fetten zu großen Klumpen verbinden, die dann zu schweren Verstopfungen in den Rohren und Pumpen führen.
Ebenso gehören Damenhygieneprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen sowie andere Artikel wie Wattebäusche, Wattestäbchen und Kondome nicht in die Toilette. Diese Produkte sind dafür konzipiert, Flüssigkeit aufzunehmen und zu binden, und quellen im Wasser auf, anstatt sich aufzulösen. Ihre Entsorgung im Restmüll schützt die Abwasserinfrastruktur und verhindert zusätzliche Kosten für Reparaturen und Wartung.
Küchenabfälle und Fette
Die Entsorgung von Küchenabfällen über die Toilette ist eine häufige, aber schädliche Praxis. Essensreste, egal ob gekocht oder roh, können die Rohre verstopfen und sind zudem ein Nährboden für Bakterien. Besonders problematisch sind Speiseöle und Fette. Wenn heißes Fett in die Toilette gegossen wird, mag es zunächst flüssig erscheinen, kühlt aber in den Rohren ab und erstarrt.
Diese Fettablagerungen bauen sich mit der Zeit auf und verengen die Rohre, was letztendlich zu erheblichen Verstopfungen führt. Diese Ablagerungen sind oft schwer zu entfernen und können teure Reparaturen nach sich ziehen. Fette und Öle sollten stattdessen in einem verschließbaren Behälter gesammelt und im Restmüll entsorgt werden.
Chemische Substanzen und Medikamente
Aggressive chemische Substanzen wie Lösungsmittel, Farben, Lacke, Klebstoffe und starke Reinigungsmittel gehören keinesfalls in die Toilette. Diese Chemikalien können nicht nur die Rohre und die gesamte Abwasserinfrastruktur angreifen und korrodieren, sondern auch die empfindlichen biologischen Prozesse in Kläranlagen stören. Die Mikroorganismen, die für den Abbau von Abwässern zuständig sind, können durch diese Chemikalien abgetötet werden, was die Effizienz der Kläranlage erheblich beeinträchtigt.
Ebenso ist die Entsorgung von Medikamentenresten über die Toilette problematisch. Wirkstoffe können ins Abwasser gelangen und in der Umwelt schädliche Auswirkungen haben, da Kläranlagen nicht darauf ausgelegt sind, alle pharmazeutischen Rückstände vollständig zu entfernen. Nicht mehr benötigte Medikamente sollten daher fachgerecht über Apotheken oder spezielle Sammelstellen entsorgt werden.
| Gegenstand/Substanz | Warum nicht in die Toilette? | Richtige Entsorgung |
|---|---|---|
| Feuchte Toilettentücher | Lösen sich nicht schnell auf, verursachen Verstopfungen | Restmüll |
| Küchenabfälle (inkl. Öl/Fett) | Verstopfen Rohre, Fett erstarrt und lagert sich ab | Restmüll (Fett in Behälter sammeln) |
| Tampons, Binden, Watte | Quellen auf, verstopfen Rohre | Restmüll |
| Medikamente | Schädlich für Kläranlagen und Umwelt | Apotheke/Sammelstelle |
| Farben, Lösungsmittel, aggressive Reiniger | Greifen Rohre an, schädigen Kläranlagen | Sondermüll/Fachgerechte Entsorgung |
| Haare, Zigarettenkippen | Verstopfen Rohre, schwer abbaubar | Restmüll |
Ist die Entsorgung von Küchenrolle in der Toilette gestattet, oder gibt es hierfür spezifische Einschränkungen bezüglich der Materialzusammensetzung?
Die Entsorgung von Küchenrolle in der Toilette ist grundsätzlich nicht gestattet und kann zu erheblichen Problemen im Abwassersystem führen. Küchenrolle ist in der Regel so konzipiert, dass sie saugfähiger und reißfester ist als herkömmliches Toilettenpapier, um Flüssigkeiten aufzunehmen und beim Abwischen nicht zu zerfallen.
Diese Eigenschaften führen dazu, dass sie sich im Abflussrohrsystem nicht so schnell auflöst. Stattdessen kann sie sich ansammeln und Verstopfungen in Rohren, Pumpen und Kläranlagen verursachen, was teure Reparaturen nach sich ziehen kann. Das gehört niemals in die Toilette.
Warum Küchenrolle das Abwassersystem verstopft
Küchenrolle besteht oft aus dickeren Fasern und stärkeren Bindemitteln, um ihre Haltbarkeit und Saugfähigkeit zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Toilettenpapier, das speziell dafür entwickelt wurde, sich in Wasser schnell aufzulösen und zu zersetzen, behält Küchenrolle ihre Struktur länger bei. Dies bedeutet, dass sie sich im Zusammenspiel mit anderen Feststoffen im Abwasser zu größeren Klumpen formen kann, die dann leicht zu Verstopfungen in engen Rohrleitungen führen.
Die mechanische Belastung durch die stärkere Struktur kann auch die internen Komponenten von Abwasserpumpen beschädigen.
Materialzusammensetzung und ihre Auswirkungen
Die Materialzusammensetzung von Küchenrolle ist der entscheidende Faktor für ihre Ungeeignetheit zur Entsorgung in der Toilette. Während Toilettenpapier aus kurzfasrigen Zellstoffen besteht, die sich leicht in Wasser aufbrechen lassen, verwendet Küchenrolle oft längere und stabilere Fasern, manchmal auch mit zusätzlichen Bindemitteln, um die Reißfestigkeit zu erhöhen.
Selbst Produkte, die als spülbar beworben werden, können je nach spezifischer Formulierung und den Gegebenheiten des Abwassersystems (z. B. Alter der Rohre, Pumpentypen) zu Problemen führen.
| Produkt | Auflösbarkeit in Wasser | Geeignet für Toilette |
|---|---|---|
| Toilettenpapier | Sehr hoch | Ja |
| Küchenrolle (Standard) | Gering bis mittel | Nein |
| Spezielle spülbare Küchenrolle | Variabel (oft besser als Standard, aber nicht immer ideal) | Mit Vorsicht zu genießen, nicht empfohlen |
Alternativen und korrekte Entsorgung
Die korrekte Entsorgung von Küchenrolle ist denkbar einfach: Sie gehört in den Hausmüll. Dies schont nicht nur die Infrastruktur des Abwassersystems, sondern vermeidet auch unnötige Kosten für Reparaturen und Wartung. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nur Produkte, die explizit als spülbar und für die Toilette geeignet gekennzeichnet sind – und selbst dann mit Bedacht – in die Toilette gelangen sollten.
Alles andere, insbesondere saugfähige Papiere wie Küchenrolle, Taschentücher oder feuchte Tücher, sollte immer über den dafür vorgesehenen Abfallbehälter entsorgt werden.
Welche Auswirkungen hat die Entsorgung von trockenen Kosmetiktüchern in der Toilette auf das Abwassersystem und die Funktion der Sanitäranlagen?
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Die Entsorgung von trockenen Kosmetiktüchern in der Toilette kann erhebliche negative Auswirkungen auf das Abwassersystem und die Funktion von Sanitäranlagen haben. Im Gegensatz zu Toilettenpapier, das so konzipiert ist, dass es sich in Wasser schnell auflöst, sind Kosmetiktücher oft aus robusteren Materialien gefertigt, die nicht biologisch abbaubar sind und sich nicht leicht zersetzen.
Wenn diese Tücher in die Toilette gespült werden, können sie sich im Rohrsystem ansammeln, insbesondere in älteren oder engeren Leitungen, und dort Verstopfungen verursachen. Solche Verstopfungen können zu Rückstau in den Toiletten, Waschbecken und Duschen führen, was wiederum Wasserschäden und kostspielige Reparaturen an den Sanitäranlagen nach sich ziehen kann.
Darüber hinaus können diese Fremdkörper in Kläranlagen Probleme verursachen, indem sie Pumpen und Filter beschädigen oder die Effizienz des Reinigungsprozesses beeinträchtigen. Grundsätzlich gilt: Das gehört niemals in die Toilette.
Verstopfungen im Abwassersystem
Das Hauptproblem bei der Entsorgung von Kosmetiktüchern in der Toilette ist die Bildung von Verstopfungen. Da die Fasern in diesen Tüchern widerstandsfähiger sind als die von Toilettenpapier, können sie sich leicht an den Innenwänden der Abwasserrohre festsetzen. Mit der Zeit können sich weitere Tücher und andere nicht auflösbare Materialien an diesen Stellen ansammeln, was zu einer allmählichen Verengung des Rohrdurchmessers führt.
Dies kann dazu führen, dass nicht nur Kosmetiktücher, sondern auch andere ungeeignete Abfälle, wie z.B. Feuchttücher oder Hygieneartikel, das Abwassersystem blockieren. Die Folgen sind oft unangenehme Gerüche, langsame Abflüsse und im schlimmsten Fall ein vollständiger Rückstau des Abwassers in die häuslichen Sanitäranlagen.
Schäden an Pumpen und Maschinen in Kläranlagen
Kläranlagen sind darauf ausgelegt, organische Abfälle zu verarbeiten, die sich im Wasser auflösen. Fremdkörper wie Kosmetiktücher stellen jedoch eine erhebliche Belastung für die mechanischen Komponenten von Kläranlagen dar. Insbesondere Zerkleinerer und Pumpen, die dazu dienen, größere Feststoffe zu verarbeiten und das Abwasser weiterzutransportieren, können durch die robusten Fasern von Kosmetiktüchern beschädigt oder verstopft werden.
Dies führt nicht nur zu erhöhten Wartungs- und Reparaturkosten für die Kläranlagenbetreiber, sondern kann auch die Effizienz der Abwasserreinigung beeinträchtigen, da das System nicht mehr optimal funktioniert.
Umweltauswirkungen und Kosten
Die unsachgemäße Entsorgung von Kosmetiktüchern kann auch direkte Umweltauswirkungen haben. Wenn Verstopfungen in privaten oder öffentlichen Abwassersystemen auftreten, kann es zu Abwasseraustritten kommen, die Boden und Gewässer verschmutzen. Die Behebung solcher Probleme ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch finanziell belastend. Sowohl für die Hausbesitzer, die für die Reparatur ihrer privaten Leitungen aufkommen müssen, als auch für die Gemeinden, die für die Instandhaltung des öffentlichen Abwassersystems zuständig sind.
Die zusätzlichen Kosten für die Reparatur von Schäden an Kläranlagen und die Beseitigung von Verstopfungen werden letztendlich auf die Gebührenzahler umgelegt.
| Problem | Ursache | Folge |
|---|---|---|
| Verstopfungen | Nicht auflösbare Fasern von Kosmetiktüchern | Rückstau, Wasserschäden, langsame Abflüsse |
| Schäden an Maschinen | Robuste Materialien blockieren Pumpen und Zerkleinerer | Erhöhte Wartungskosten, Beeinträchtigung der Abwasserreinigung |
| Umweltverschmutzung | Abwasseraustritte durch Verstopfungen | Verschmutzung von Boden und Gewässern |
FAQ
Was gehört definitiv nicht in die Toilette?
Es gibt eine Reihe von Gegenständen, die niemals in die Toilette gehören. Dazu zählen insbesondere Feuchttücher, auch wenn sie als spülbar gekennzeichnet sind, da sie sich oft nicht schnell genug auflösen und zu Verstopfungen führen können. Ebenso sollten Küchenabfälle, wie Essensreste oder Fett, sowie Hygieneartikel wie Wattestäbchen, Tampons oder Damenbinden, nicht heruntergespült werden.
Auch Katzenstreu sollte niemals in der Toilette entsorgt werden, da es sich zu einem harten Klumpen verfestigt und die Rohre beschädigt.
Warum sind Feuchttücher ein Problem für die Kanalisation?
Obwohl einige Feuchttücher als spülbar beworben werden, halten sie oft nicht das, was sie versprechen. Sie sind in der Regel aus Kunstfasern gefertigt, die sich im Wasser nicht so schnell auflösen wie Toilettenpapier. Dies kann dazu führen, dass sie sich in den Rohren ansammeln und in Verbindung mit anderen Ablagerungen hartnäckige Verstopfungen verursachen.
Diese Verstopfungen können teure Reparaturen an der Hausinstallation und der öffentlichen Kanalisation nach sich ziehen.
Welche Alternativen gibt es zur Entsorgung von Hygieneartikeln?
Hygieneartikel wie Tampons, Damenbinden oder Slipeinlagen sollten stattdessen in einem geschlossenen Behälter im Badezimmer gesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden. Dies ist die umweltfreundlichste und sicherste Methode, um sicherzustellen, dass diese Produkte ordnungsgemäß behandelt werden und keine Schäden an der Kanalisation verursachen.
Was passiert, wenn man Fett in die Toilette schüttet?
Das Schütten von Fett oder Öl in die Toilette ist äußerst schädlich. Wenn heißes Fett in die kalten Abwasserrohre gelangt, erstarrt es und setzt sich an den Rohrinnenwänden ab. Mit der Zeit sammeln sich weitere Feststoffe und Abfälle an diesem Fett an, was zu schweren Verstopfungen führt.
Dies kann nicht nur zu Rückstau in Ihrem eigenen Haus führen, sondern auch die öffentliche Kanalisation erheblich beeinträchtigen.
